Teichpflanzen

Teichpflanzen sind für das Ökosystem Gartenteich unverzichtbar: Sie versorgen das Wasser mit Sauerstoff, können Algen bekämpfen und dienen Teichfischen als natürliche Nahrung. Außerdem sehen sie schön aus und können blühen, wie beispielsweise Seerosen. Erfahren Sie hier mehr über Teichpflanzen und wie sie Ihren Gartenteich bereichern können.

1. Pflanzen für die Uferzone

1.1. Bambus

Bambus als exotische Alternative zum Schilfrohr kann auch im flachen Wasser wachsen: Die winterharten Sorten können problemlos im Herbst zurückgeschnitten werden und treiben im nächsten Frühjahr wieder stark aus.

Bambus sollte regelmäßig geschnitten werden, damit er nicht die gesamte Uferböschung zuwuchert. Ansonsten ist er eine denkbar anspruchslose und immergrüne Pflanze.

1.2. Pampasgras

Pampas Grass

Pampasgras, schon von weitem an seinen typischen weißen Büscheln auf den langen Stielen zu erkennen, hat sich in vielen deutschen Gärten als Zierpflanze etabliert. Auch in den Randzonen eines Gartenteiches gedeiht es prächtig; sein hoher Nährstoffbedarf sorgt zusätzlich für eine Filterung des Teichwassers.

Im Herbst beziehungsweise im beginnenden Winter sollten die Büschel des Pampasgrases zusammengebunden werden, damit das Gras nicht im Teich abstirbt und fault was der Ökologie des Gartenteiches schadet.

Ansonsten ist auch das Pampasgras recht anspruchslos und gedeiht prächtig.

1.3. Zyperngras

Zyperngras kommt entgegen seinem Namen ursprünglich aus Amerika und wird bis zu einem Meter hoch, einige Arten erreichen sogar eine Höhe von 5 Metern. In unseren Breiten werden diese allerdings selten erreicht.

Das Zyperngras fällt durch seine sternförmigen Blätter und seinen schönen Blütenstand auf. Ähnlich wie sein Bruder aus der Pampas sollte es im Winter zusammengebunden werden, damit es nicht fault.

2. Pflanzen für die Flachwasserzone

2.1. Kalmus

Kalmus ist eine der verbreitetesten Teichpflanzen, stammt ursprünglich aus Asien und hat sich seit dem 15. Jahrhundert auf der Nordhalbkugel verbreitet. Einer Tinktur aus den Wurzeln der Flachwasserpflanze werden Heilkräfte zugeschrieben, in der asiatischen und indianischen Medizin wurde und wird Kalmustinktur bis heute verwendet. Auch in Coca-Cola ist ein wenig Kalmustinktur enthalten.

Kalmus erreicht eine Höhe von 60 bis 100 cm und sollte, wie alle Wasserpflanzen, nicht zu dicht angepflanzt werden – zwei Pflanzen pro Quadratmeter genügen, sonst wuchert der Teich zu. Ideal für den Kalmus ist die Flachwasserzone am Teichrand bis zu einer Tiefe von 20 cm.

2.2. Froschlöffel

Froschlöffel ist ein sehr häufig anzutreffendes Ufergewächs, das etwa 20 bis 90 cm groß wird und an seinen länglichen, lanzettenförmigen Blättern gut zu erkennen ist. Er ist in seinen Unterarten praktisch auf der ganzen Welt verbreitet.

Der Froschlöffel liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und ist wie der Kalmus in der Uferzones bis etwa 20 cm Wassertiefe zuhause. Essbar ist der Froschlöffel im Übrigen nicht – und wenn dann mit unangenehmen Folgen: In der Naturheilkunde wird er als Abführmittel verwendet.

3. Pflanzen für die Tiefwasserzone

3.1. Seerose

seerose

Seerosen sind zweifellos die Königinnen unter den Teichpflanzen: Ihre großen, duftenden Blüten und ihre mächtigen grünen Blätter gehören schon fast idealtypisch zu einem schönen Gartenteich dazu.

Es gibt viele Arten von Seerosen, nicht alle blühen weiß. Die meisten von ihnen sind mehrjährig, die Bestäubung erfolgt wie bei anderen Pflanzen auch durch Insekten.

Interessant ist die Vermehrungsstrategie der Seerose: An ihrem Unterwasserstamm bildet sie kleine, bis zu 5 mm große Säckchen mit Samen aus die an die Oberfläche treiben, sich dort verteilen und anschließend zum Keimen auf den Teichboden sinken. So ist binnen weniger Jahre der ganze Teich mehr oder weniger seerosenbedeckt.

3.2. Lotosblume

Lotosblumen strahlen schon mit ihrem Namen eine fernöstliche Exotik aus und können mit ihrer Blütenpracht den Teich zu einem echten Hingucker machen. So blüht die indische Lotosblume (Bild) farbenprächtig rosa.

In Asien wird die Lotosblume auch gegessen, so gilt in Essig eingelegte Lotoswurzel in Japan als Delikatesse. Wer seine Lotospflanze nicht essen, sondern weiter blühen sehen mag kann über Jahre hinaus viel Freude an ihr haben.

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